Frohe Weihnachten*

… War was? – Na ja, ein Sommer (an einem Mittwoch), Lofoten, Herbst und die Polarnacht (s.u.). Aber sonst alles wie immer. Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit! Ich habe mich hier am Nordkap eingemottet und liege mit einer Erkältung im Bett, während sturmbedingt die Straßen gesperrt sind und die Touren am laufernden Band ausfallen.… Frohe Weihnachten* weiterlesen

Die Bären sind los

Verrückt – in der ersten Woche sehe ich alles, was ich in drei Monaten letztes Jahr nicht gesehen habe: Schweinswale, Buckelwale, Fischotter, Trinkgeld. Meine Prioritäten sind genau andersherum. Aber Wale sind auch ganz nett. Das Wort „wheel“ im Englischen kommt von „hvale“, was ein altnorwegisches Wort für das Drehen ist, das die Wale im Wasser… Die Bären sind los weiterlesen

Lyon sehen und sterben

Als Kind habe ich immer Brot mit „Lyoner“ gegessen. Von früh auf war mir Frankreich also Wurst. Heute ist das anders. Ich weiß, dass meine Vorannahmen von damals in Wirklichkeit Käse sind. Aber dazu später mehr.Die letzten Wochen in der campagne vergehen wie im Flug. Wie der ewig herniederprasselnde Regen lasse ich mich auch treiben,… Lyon sehen und sterben weiterlesen

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Das nasse Buch der Geschichte

In zwei Stunden bin ich auf der Anhöhe gegenüber von Arc-et-Senans. Es stürmt. Es bläst. Das ist ein Wetter! Endlich habe ich mal eine gescheite Aussicht. Hügel. Wald. Überall Kuhweiden – auf einer von ihnen fangen die Pilze an. Scheiße, weiße Lamellen. Das sind vielleicht gar keine Champignons… Ich nehme einige mit zum Bestimmen. Zunächst… Das nasse Buch der Geschichte weiterlesen

Besançon, c’est moi

Meine Verwirrung nimmt langsam konkretere Gestalt an. Ich habe langsam meine Kulturschocks überwunden und kann nun einen ersten Kulturvergleich anstellen zwischen Deutschland, Norwegen und Frankreich: Bürgersteige und Feldwege – Deutschland: überall – Frankreich: wenig ausgebaut, aber sich lustig schlängelnd – Norwegen: Wege? Verwöhntes Pack! Preise: – Deutschland: normal – Norwegen: teuer – Frankreich: noch teurer,… Besançon, c’est moi weiterlesen

Bonjour France!

Und dann kam Frankreich. Nachdem ich aus Norwegen ausgewiesen wurde, begann ich meine Künstlerresidenz in Arc-et-Senans, welches sich im Osten des Landes (also Frankreichs) befindet, in der région Bourgogne-Franche-Comté. Verrücktes Zeuch! Statt rennender Rentiere rollen hier überall Weinflaschen und Käselaibe durch die Gegend. Untergebracht bin ich in der Saline royale in Arc-et-Senans, einer alten Salzfabrik… Bonjour France! weiterlesen

Tromsø und Oslo oder: Das Ende eines Norwegenreisenden

Und dann kam Tromsø. Das erste Mal wieder Menschen auf den Straßen! – Ein ganzes Volksfest wurde für meine Rückkehr in die Zivilisation gefeiert. Ich verberge mich in einem Hauseingang, der nach Hundepipi riecht. Menschen (s.u.)! Ich merke, ich habe zu viel Ingvar Ambjørnsen gelesen. Sein Roman „Brødrene i blodet“ war die Vorlage für den… Tromsø und Oslo oder: Das Ende eines Norwegenreisenden weiterlesen

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